Neustifter Kirtag und seine Auswirkungen

Jedes Jahr Trubel, Jubel, Heiterkeit. Menschenmassen schieben sich durch Neustift, der Alkohol fließt in Strömen, die Standler verramschen ihre T-Shirts, Gürteln und Uhren.  Der Duft von Grillkohle und Langos macht sich breit.

Eine lange Tradition, Frage, was bringt dies den Neustifter Heurigenlokalen? Ein 4-tägiger Push und dann? Kommen neue Teile dieser Menschenmassen auch unter dem Jahr? Gibt es da Untersuchungen, Erfahrungen?

Was passiert, wenn der Kirtag einmal nicht statt findet? Hat man sich das schon überlegt?  Stellt sich der große Aufwand an Vorbereitung und Kosten den tatsächlichen Umsatz-Ergebnissen und Nachwirkungen in Relation? Oder ist es einfach eine klassische Werbeinvestition.

Diese Gedanken sollen nur anregen, denn der Kirtag polarisiert die Anrainer.   Ja, er ist gut  –  hoffentlich bald vorbei, dazwischen gibt es nichts.

Weiters organisierten der Weinbauverein Neustift und ÖVP Döbling den Kirtagsbus für Anrainer.  Dieser Bus war für die Benutzer gratis, die Fahrer machten den Einsatz ehrenamtlich. Gibt es dazu Anregungen, Meinungen?

Wie ist ihre Meinung zum Thema Neustifter Kirtag?

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3 Antworten to “Neustifter Kirtag und seine Auswirkungen”

  1. peter Says:

    voriges jahr ein besoffener, der meinte über geparkte austos laufen zu müssen – über tausend euro reparaturkosten. heuer abgebrochene spiegel… wir anrainer brauchen den kirtag nicht !

  2. Christian Says:

    Mich stört der Kirtag nicht. Was mich als Anreiner stört ist die nicht durchdachte Verkehrsregulierung. Warum muß man einen Umweg über den 17ten Bezirk machen wo es einen Sommerhaidenweg gibt. Gebt den für den Kirtag frei. Wer hatte heuer den tollen Einfall die Salmannsdorferstr. in eine Einbahn vom Mitterwurzerweg in Richtung Keylwerthg. zu verwandeln? Wie sollen Menschen welche vom Westen kommen, ohne das sie viel CO² produzieren, nach Hause kommen wenn sie zB. in der Hofstädtengasse wohnen? Verkehrsplaner lasst euch was Vernünftiges einfallen. Bitte!!

  3. Harald Sidak Says:

    ad Umleitung und Kirtagbus:
    SalmannsdorferInnen sind ja gottseidank vom Kirtag selbst nur indirekt betroffen. Die totale Sperre der Neustifter Ortsdurchfahrt finde ich natürlich immer extrem ärgerlich, insbesondere weil es ja, wie ich heuer entdeckte, zumindest stadtauswärts die Möglichkeit gibt über die Weinberge zu fahren. Das gehört viel deutlicher dargestellt, vielleicht in einem Infoblatt an die Leute in der Region. Den Kirtagbus sollte man genauso darstellen und ankündigen, per Flugblatt oder so, genug Menschen wandern da zu Fuß von Salmannsdorf bis zur Agnesgasse jedes Jahr und ärgern sich maßlos! Und die ungelöste Parkplatzmisere sollte man auch irgendwie angehen …
    Sonst ist mir der Lärm und Trubel da unten egal, wer dort allerdings wohnt, da versteh ich dass die Leute auf die Barrikaden gehen – 4 Tage ist zu lang!
    viele Grüße,
    Mag. Harald Sidak, Sulzweg

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