40A, mögliche Verlängerung und deren Folgen

Auf den ersten Blick bietet sich eine Verlängerung des 40A über die Felix Dahn Str. nach Glanzing bestens an. Aber nur auf den ersten Blick, die Kehrseite wären folgende Punkte, wie die ÖVP Döbling (Bezirksvize H.Trinkl ) recherchierte:

  • Prognostizierter Stau in der Krottenbachstraße (stadteinwärts am Morgen und stadtauswärts am Abend), dadurch stehen Neustifter und Salmannsdorfer und auch der 35 A im Stau.
  • 35 bis 40 Parkplätze weniger in der Felix Dahn Straße
  • Unsinnige Kosten von ca. 400.000 für den Bezirk, wobei die Alternativlösung nur minimale Kosten verursachen würde.
  • Die Umkehrschleife in Glanzing zerstört unwiederbringlich Grünraum
  • Friedhofsbesucher müssen weiteren Weg in Kauf nehmen, oder über Glanzing wieder hinauf fahren (die Haltestelle, und jetzige Endstelle des 40A Richtung Glanzing würde entfallen, so dass Friedhofsbesucher schon bei der Haltestelle „Peter Jordan Straße“ aussteigen.

Es wird sehr konkret in Zusammenarbeit mit den Wr. Linien an einer Alternativlösung für die stadteinwärtige Verbindung 35A und 40A gearbeitet.

Wie ist ihre Meinung zu dem Thema „Verlängerung 40A“?

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3 Antworten to “40A, mögliche Verlängerung und deren Folgen”

  1. Dr. Hubert Nademleinsky Says:

    Die derzeitige Situation ist jedenfalls unbefriedigend: zu den Verkehrsspitzenzeiten steht man mit dem 35A oft ab der Kreuzung Obkirchergasse, meist ab der Einmündung der Billrothstraße in die Döblinger Hauptstraße im Stau, sodass man für die 3km lange Fahrt Glanzing bis zur Haltestelle Nußdorferstraße der U6 nicht selten fast eine halbe Stunde braucht. Alle, die zur Zeit mit dem 35A / 38 bzw. 37 in die Innenstadt fahren möchten, würden sich durch die Verlängerung des 40A das Umsteigen ersparen und erheblich an Zeit gewinnen. Ich unterstütze dies zumindest zwischen 07:00 und 19:00.

  2. Dipl.-Ing. Wolfgang Burkart Says:

    Verlängerung des 40A – aber richtig!
    Zur Diskussion um die Verlängerung des 40A erlaube ich mir als akademisch ausgebildeter Verkehrsplaner und Bewohner von Salmannsdorf wie folgt Stellung zu nehmen:
    Seit Jahren wälzen unsere Döblinger Bezirkspolitiker den Plan, die Linie 40A vom Döblinger Friedhof über die Felix-Dahn-Straße bis zur Krottenbachstraße (Glanzing) zu verlängern – dazu soll bei der Krottenbachstraße ein neuer Umkehrplatz angelegt werden und ist eine weitere Verkehrsampel geplant.
    Die Befürworter erwarten davon:
     einen schnellen und unkomplizierten Anschluss ans Krottenbachtal,
     aber auch in die Stadt, und damit
     eine Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs,
     einen Ausgleich der Kapazitätsprobleme der Linie 35A zur Hauptverkehrszeit
     dass nur jeder zweite Bus Glanzing anfahren wür¬de,
     und zwar nur Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr!
    Die Gegner dieser Verlängerung fürchten
     Lärmbelästigung, Vernichtung von Parkplätzen (wo gibt’s die?), Baum – Fällungen,
     das Zubetonieren einer Parkanlage,
     kilometerlange Staus auf der Krottenbachstraße
     und sehen vor allem die immensen Kosten
     für die Anlage eines neuen Umkehrplatzes und einer weiteren Verkehrsampel,
     für die das Bezirksbudget aufzukommen hätte – und damit wir Steuerzahler!
    Die Wiener Linien wollen überhaupt die bestehenden Linienführungen beibehalten.
    Meines Erachtens macht die geplante Verlängerung keinen Sinn, da
     ein Anschluss des Döblinger Friedhofs an die Krottenbachstraße (Glanzing) wohl niemandem dient,
     ein Anschluss in die Stadt nur den Bewohnern rund um die geplante Endstelle nützt,
     ein Ausgleich der Kapazitätsprobleme der Linie 35A zur Hauptverkehrszeit nur durch eine Verdichtung der Linie 35A selbst ab Glanzing zu erreichen ist,
     die großen Intervalle und die eingeschränkten Betriebszeiten wohl kaum die Erwartungen an einen schnellen und unkomplizierten Anschluss erfüllen, und
     daher unattraktiv,
     von äußerst geringem Verkehrswert ist und
     wenig bringt,
     aber viel Geld kostet.
    Demnach ergibt sich eine äußerst unvorteilhafte Kosten-Nutzen-Relation!
    Sinnvoller erschiene mir
     die Verlängerung bis Salmannsdorf, wo ein Umkehrplatz bereits vorhanden ist,
     mit an die Verkehrsbedürfnisse der Bevölkerung angepassten Intervallen, bei
     gleichzeitiger Kurzführung der Linie 35A bis Glanzing, wo bereits ebenfalls ein Umkehrplatz mit entsprechender Ampelregelung vorhanden ist.
    Diese Lösung erscheint wirtschaftlicher als die heutige Situation, bei der der 35A
     mit dem zu großen Gelenkbus bis Salmannsdorf praktisch leer fährt,
     während er sich nach Glanzing sehr rasch füllt.
     Außerdem kann der Gelenkbus im Winter nicht bis Salmannsdorf fahren – es pendelt dann ein normaler Bus von der Agnesgasse bis Salmannsdorf.
     Weiters werden die Gelenkbusse in den engen Straßen von Neustift und Salmannsdorf in letzter Zeit immer öfter schadhaft und müssen abgeschleppt werden, was zu erheblichen Verkehrsstaus führt.
     Es entstehen praktisch keine neuen Baukosten!
    Als weitere Vorteile sehe ich:
     bessere Anpassung des 35A in der Hauptverkehrszeit an den Bedarf,
     für die Bewohner von Neustift und Salmannsdorf mit der Linie 40A einen attraktiven schnellen und direkten Anschluss in die Stadt (Ring, U2) statt in die Wüste (Spittelau),
     und umgekehrt für die Besucher von Neustift und Salmannsdorf,
     direkte Erschließung der BOKU, der Schulen Gymnasiumstraße, der Albertus – Magnus-Schule, der Volksoper, des Lycée Française, des Wasa – Gymnasiums, der Universität und des Schotten-Gymnasiums.
    Ich appelliere daher an unsere Döblinger Bezirkspolitiker und an die Wiener Linien, sich zusammenzusetzen und sich im Interesse der Bevölkerung zu einigen!
    Dipl.-Ing. Wolfgang Burkart, Salmannsdorfer Straße 16/4, 1190 Wien

  3. Carmen Says:

    Für uns Bewohner aus Neustift ist die Situation mit dem 35 A unzufriedenstellennd. In Spitzenzeiten brauchen wir 25 Minuten bis Spittelau… und der Bus bleibt alle 50 Sekunden stehen, es gibt enorm viele sehr kurze Haltestellen entlang der Krottenbachstrasse. Eine bessere Frequenz von Neustift nach Hütteldorf (in 17!!) Minuten wäre seeehr wünschenswert!!

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