Radweg Krottenbachstraße – neue Wendung!

Knalleffekt in der Causa Radweg Krottenbachstraße, eine Information des BV Daniel Resch:

Der Bezirk verhandelte erfolgreich mit der Stadträtin Ulli Sima über die Weiterführung des Radweges. Im Vollausbau des Radweg Krottenbachstraße würden auf 3,4km rund 270 Stellplätze verloren gehen, von Anfang habe ich mich heftig gegen die vorliegenden Pläne gestemmt, mit Erfolg wie nun bestätigt wird.

Der große Abschnitt zwischen Flotowgasse und Börnergasse wird nicht gebaut sondern eine Alternative in der Hutweidengasse (wie von mir gefordert) umgesetzt. Alleine der Abschnitt hätte einen Stellplatzverlust von 85 KFZ Stellplätzen bedeutet, in der gesamten Hutweidengasse (ca. 1 km) wären lediglich 12 Stellplätze betroffen.

 Eine gute Nachricht für die vielen Anrainerinnen und Anrainer entlang der Krottenbachstraße, auch die Parkplätze vor der Post, Apotheke, Billa Plus oder dem Fußballplatz Fortuna bleiben erhalten.

Bezirks SPÖ, NEOS und Grünen waren für den Ausbau entlang der Krottenbachstraße, dass gerade die eigene Stadträtin Sima (SPÖ) nun mit dem ÖVP Bezirkschef eine Einigung erzielen konnte überrascht.

Es gab ein konstruktives Gespräch auf Augenhöhe  mit der zuständigen Stadträtin, meine Devise: „Arbeitsgespräche mit Respekt führen meist zu Erfolg.“

Bei der Alternative in der Hutweidengasse handelt es sich um Radfahren gegen die Einbahn. Hierzu sind nur kleinere Adaptierungen notwendig. Der Bezirk plant eine rasche Umsetzung um an den, bereits im Bau befindlichen, Abschnitt Cottagegasse anzuschließen.

Ihr Bezirksvorsteher Daniel Resch.

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3 Antworten to “Radweg Krottenbachstraße – neue Wendung!”

  1. Franz Czech Says:

    Sehr geehrter Hr. Bezirksvorsteher !
    Gratulation zum großen Erfolg zu Ihrer Verhandlung mit Fr. Stadtrat Ulli Sima, bezüglich Radweg „Krottenbachstraße“. Es ist sicher so eine gute Lösung. Wir sind auch begeisterte Radfahrer, jedoch nicht im Straßenverkehr in Wien, sondern nützen unsere Bikes als Sportgeräte und transportieren sie auf einem Heckträger, bis zu einen der vielen Radrouten. In Wien fahren wir mit Öffis, PKW oder gehen zu Fuß.
    Liebe Grüße Franz & Maria Czech

  2. Martin Hinteregger Says:

    Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher!
    Es ist sicherlich erfreulich, dass Parkplätze für Anrainer erhalten bleiben und gleichzeitig der Umweg für Radler vertretbar bleibt. Das sind die Lösungen, die wir als Gesellschaft brauchen, kein stupides Ankämpfen mit nicht ganz neutralen Studien und („Russian-style“) Umfragen gegen den Radweg. Gerade vor dem Hintergrund der Klimakrise sollte es auch unserer Bezirksvertretung endlich klar werden, dass an Alternativen zum Auto kein Weg vorbei führt!
    Ich bin derzeit leidenschaftlicher Radler und Autofahrer, lasse das Auto für Stadtfahrten aber zunehmend in der Garage. Derzeit muss ich aber wegen des Verkehrs auf der Krottenbachstraße mit dem Auto zur Spittelau fahren, wo mein Rad steht. Schlecht für die Umwelt, deshalb freue ich mich auf den Radweg bis hinauf nach Neustift! Falls Sie ihn nicht doch noch verhindern…….
    Mit freundlichen Grüßen
    Martin Hinteregger

  3. Mag. Rainer Burian Says:

    Sehr geehrter Herr Resch,
    Lieber Herr Schödl,

    Aufrichtiges Kompliment für Ihre Bemühungen dieses sinnbefreite und undemokratische Projekt (80% Ablehnung) zu entschärfen. Ich fahre seit der Erlangung meines Führerscheins vor 50 Jahren fast jeden Tag die Krottenbachstraße von und nach Salmannsdorf. Ich sehe in der schönen Jahreszeit manchmal, -und von Oktober bis März bestenfalls sporadisch, Radfahrer auf der Krottenbachstraße. Dafür 270 Stellplätze Parkplätze „wegzuradieren“, macht mich – und allen, mit denen ich über dieses Thema spreche – sprachlos. Es gibt in Wien so viele neuralgische Radwege, die auszubauen oder zu verbessern wären. Auch hat Wien zweifellos Bedarf für neue Wege. Aber was hier passiert, ist einfach nicht richtig. Ich sage das als begeisterter Radfahrer, der trotz fortgeschrittenen Alters noch sehr viele Kilometer auf dem Drahtesel im IN -und Ausland abspult.

    Vielleicht gelingt es Ihnen noch, für die gesamte Krottenbachstraße – und nicht nur für den Platz vor der Apotheke, Billa etc – etwas zu tun. Meiner Meinung nach müsste der Platz ausreichen, um sowohl die Parkplätze zu erhalten, als auch Fußgängern und Radfahrern ungestörtes Fortkommen zu garantieren.

    Viele Grüße
    Mag. Rainer Burian

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