Posts Tagged ‘Neustift am Walde 72’

Neustift am Walde 72 – „Schlössl“

2017/05/21

Folgende aktuelle Faktenlage: +Der Abriss war etwas zu früh als genehmigt, Strafe seitens der Bauinspektion läuft. +Die Besitzer haben jahrzehntelang sämtliche Baugenehmigungen verstreichen lassen. + Der jetzt besser sichtbare Beton-/Ziegelbau ist seit über 30 Jahren illegal und muss abgetragen werden. + Was auch immer die Besitzer für neue Pläne haben, der Neubau ist gesetzlich niedriger auszuführen als das Altgebäude war. Nunmehr Höhe gelbes Haus daneben.

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Neustift am Walde 72 – aktuelle Faktenlage

2017/04/25

Die Baubehörde ist involviert. Aktuell ein Abrissstopp, da der Bescheid für die technische Abbruchreife noch nicht ausgestellt wurde. Welche Zukunftspläne generell vorliegen, das ist noch offen.

Definition Abbruchreife seit 2014/15: bisher war gemäß § 129 Abs. 4 Wiener Bauordnung der Abbruch eines Bauwerkes anzuordnen, wenn dessen Instandsetzung einer Substanzänderung von mindestens der Hälfte der vorhandenen Bausubstanz des Bauwerkes gleichkam. Es war daher ein Abbruchauftrag auch dann zu erteilen, wenn die Instandsetzung technisch möglich war. Um aus Spekulationsgründen ein Provozieren von Abbruchaufträgen hintanzuhalten, entfällt künftig die derzeit normierte quantitative Betrachtung der für einen Abbruchauftrag erforderlichen Substanzveränderung. Zudem muss im Einzelfall der Nachweis für die wirtschaftliche Undurchführbarkeit erbracht werden. Denn § 129 Abs 4 der Wiener Bauordnung lautet nun: „die Räumung oder der Abbruch von Bauwerken oder Bauwerksteilen ist anzuordnen, wenn die technische Unmöglichkeit der Behebung der Baugebrechen erwiesen ist.“

Neustift am Walde 72 – „Schlössl“

2017/04/25

Vorinfo: es gibt eine noch gültige Baubewilligung für Sanierung und Umbau.  Mit dem Eigentümer wird gerade Kontakt aufgenommen, um die aktuellen Pläne zu erfahren. Halte Sie am Laufenden.

Neustift am Walde 72 – „Schlössl“

2015/06/12

1733 wird ein Gebäude in Neustift am Walde 72 das erste Mal erwähnt, seit diesen Tagen hat das Haus sehr oft seine Besitzer gewechselt. Die Heimatchronik spricht sogar davon, dass kein anderes Haus so oft neue Eigentümer hatte.
Im Jahre 1970 wurde geprüft, ob das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen sei – die involvierten Gremien konnten sich dazu jedoch nicht entscheiden. Um 1976 ging das Grundstück, wie auch das nebenan liegende, auf den heutigen Besitzer über. Für das Gebäude wurde, nach mehrmaligen Ansuchen und
Planänderungen von Zu- und Umbauten, 2010 die letzte Baubewilligung für das „Schlössl“ mit Zustimmung der Anrainer erteilt. Da die Pläne zur Wiederherstellung eine bestandsgetreue Fassade beinhaltete, stimmte auch der Bezirksvertreter zu. Leider hat der Eigentümer, aus Gründen die nicht bekannt sind, die Bauarbeiten nie begonnen, sodass die Baubewilligung im Vorjahr abgelaufen ist.
Wie geht es weiter?
Nachdem nun schon der Großteil des Gebäudes eingestürzt ist, bleibt nur mehr ein Neubau. Dieser muss neu eingereicht werden und unterliegt natürlich den neuen Bebauungsvorschriften, welche nach der derzeit bestehenden Bausperre erst neu erarbeitet werden.  BezVize Ing. H. Trinkl